Konkrete Bausteine des Solidarpakets #Eupenhältzusammen


Die Stadt Eupen veranlasst folgende direkte und unbürokratische finanzielle Entlastungen für den gebeutelten Horeca-Bereich: Die Terrassensteuer und Steuer auf Schankstätten werden ebenso ausgesetzt wie die Steuer auf Aufenthalt und die Marktgebühren.


Stadtweit werden Gastronomen, die es wünschen, ihre Terrasse mit Pflanzen gestalten können, die ihnen die Stadt Eupen zur Verfügung stellt. Ihre Gäste sollen sich wohlfühlen, das Stadtbild dadurch weiter aufgewertet werden – überall in Eupen.
Für den Bereich der Innenstadt gibt es weitere Überlegungen, im Zuge dessen, was der Infektionsschutz bis auf Weiteres gebietet. Dort sollen ab Montag, 15. Juni, bis Ende August Verkaufsflächen und Terrassen an der frischen Luft ausgeweitet werden.
Dieses Projekt „Eupen open air“ begleiten verschiedene Maßnahmen, um den Einzelhandel, die Gastronomie- und Kulturbetriebe in der Corona-Krise zu stärken.

* Digitale Infostelen an markanten Positionen rund um die Innenstadt informieren Gäste aus nah und fern über aktuelle Verkehrsführung.
* Es werden im Umfeld der Innenstadt zusätzliche Behindertenparkplätze, Fahrradstellplätze eingerichtet.
* Mit den Partnern wird zeitnah ein reichhaltiges Kulturprogramm entwickelt, um die gewünschte Be-lebung zu fördern.
* Der Rat für Stadtmarketing führt das Gewinnspiel „Bike & win“ durch, um mehr Bürger und auswärtige Gäste zur Nutzung des Fahrrads anzuregen.

Da der öffentliche Raum in der Innenstadt nicht beliebig vermehrbar ist, werden für manche Erweiterungen von Verkaufsflächen und Terrassen leider Parkplätze weichen müssen. Eine zusätzliche Herausforderung stellt sich in einem kleinen Teilgebiet, konkret der Paveestraße, Kloster¬straße, Marktplatz, untere Bergstraße, Klötzerbahn.

Um auch hier Einzelhandel, Gastronomie- und Kulturbetriebe wie gewünscht zu entlasten und zu stärken, führt die Stadt während des Projektzeitraums eine Verkehrsberuhigung durch. Mit „Eupen handelt“ wurde vereinbart, dass die genannten Straßen zu folgenden Zeiten reine Anliegerstraßen werden, offen allerdings für Bus und Taxis:

werktags von 18 bis 23 Uhr

wochenends von 11 bis 23 Uhr

 
Besucher der Sonntagsmesse können ihre Autos nach dem Besuch wegfahren. Überhaupt dürfen Autos, die vor den Anliegerfristen geparkt sind, die Innenstadt später verlassen. Zum Zeitpunkt der Verkehrsberuhigung gilt für alle Fahr¬zeuge Schrittgeschwindigkeit.

Apropos Sicherheit: Nach intensiver Beratung mit der Polizei hat sich die Stadt entschieden, für den Projektzeitraum die Hufengasse zur Sackgasse zu machen – die Enge an der Passage zur Innenstadt ist gefährlich, gerade für Gehbehinderte, Menschen mit Kinderwagen etc.


Jeder der Beteiligten arbeitet unter hohem Zeitdruck, um viele solcher Details im Paket zu klären. Es ist ein Kraftakt für alle Beteiligten. Sie setzen auf Solidarität und Unterstützung von Bürgerschaft, Kaufleuten und Horeca-Sektor für den gefundenen Kompromiss.


Das Solidarpaket #Eupenhältzusammen ist damit noch nicht fertig. In der Pipeline sind weitere Maßnahmen, wie ein gezieltes Investitionsprogramm für den Einzelhandel und den Horeca-Sektor Die Stadt bereitet ein Gutschein-Angebot vor, das den Absatz fördern soll. Auch möchten die Initiatoren die Zusammenarbeit mit Kulturtreibenden ausweiten.
Bereits seit Wochen im Angebot von #Eupenhältzusammen sind Marketingmaßnahmen, welche eine gemeinsame Identi¬tät in Eupen stärken sollen. Und ebenfalls im Sinne dieses „WIR-Gefühls“ wird ein „Back-to-Work-Kit“ an Gewerbetreibende aller Art verteilt.

Weiter Informationen: 087 / 59 58 11

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