Die Federn meiner Mutter ist eine persönliche Auseinandersetzung mit Verlust, Erinnerung und der vielschichtigen Beziehung zwischen Mutter und Tochter. Die Arbeiten bewegen sich zwischen Trauer und Transformation, zwischen gelebten Rollenbildern und deren Auflösung. Die Feder wird dabei zum wiederkehrenden Symbol: leicht und vergänglich, schützend und zugleich flüchtig.

Die Ausstellung vereint analoge und digitale Arbeitsweisen. Papier, Stoff und handwerkliche Prozesse treffen auf digitale Bildwelten und künstliche Intelligenz. Dabei wird KI nicht als Ersatz, sondern als künstlerisches Werkzeug verstanden – als Erweiterung des Ateliers und des Denkraums. Im Dialog zwischen Hand und Maschine entstehen hybride Bildwelten, in denen sich Erinnerungen, Fragmente und Imaginationen miteinander verweben.

So entfaltet sich ein surrealer Kosmos, in dem sich Vergangenheit und Gegenwart, Materielles und Digitales, Menschliches und Künstliches gegenseitig befruchten. Die Ausstellung lädt dazu ein, diese Zwischenräume zu betreten und den Spuren nachzugehen, die Beziehungen über ihre physische Existenz hinaus hinterlassen.

Info

19h00 20. novembre 2026  - 20. décembre 2026 Alter Schlachthof Rotenbergplatz 17 4700 Eupen

Lieu

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