4.5 km, n/a

Streckenbeschreibung

Startpunkt: P. Mosperterweg Wanderzeichen: hochstehende grüne Raute Waldbild: sehr abwechslungsreicher Mischwald mit Buchen, Eichen, Fichten ferner Kiefern, Douglasien, Birken, Erlen, amerikanische Eichen, Ebereschen, Ilex, Ahorn, Weiden

Streckenprofil: nicht Kinderwagen- und Rollstuhl- geeignet; Sehr mäßige Anstiege, nasse Stellen können leicht umgangen werden. 1,6 km Teerweg, Rest Schotterforstwege, Schneise und Wanderweg Schuhwerk: festes Schuhwerk, nach Regen eventuell Stiefel Wanderstrecke: Von Eupen kommend fahren wir bis zum Parkplatz Mosperterweg und folgen dem geteerten Forstweg in Richtung Mospert. Links neben dem Weg führte während des Baus der Wesertalsperre eine Eisenbahnlinie von Raeren zur Talsperre. Nach 800 Meter biegen wir rechts in einen geschotterten Forstweg ein und folgen diesem bis zu einer Schutzhütte. An dieser Hütte wird wieder nach rechts abgebogen. Leicht abwärts gehend folgen wir diesem Weg bis zur nächsten Wegkreuzung wo wir wieder nach rechts gehen. Wir gelangen zu einem kleinen Weiher. Auf einer Infotafel können wir uns über Teichbewohner kundig machen.

Wir folgen dem Forstweg nun leicht ansteigend bis zum Forsthaus Hasenell. Hinter dem Forsthaus ist eine Streuobstwiese mit verschiedenen älteren Obstsorten angelegt worden. Wir gelangen nun auf einer Fahrstrasse der wir etwa 500 Meter folgen. Hier an einer Infotafel biegen wir links ab und folgen einer Schneise, dann einem kleineren Weg der wieder in einer Schneise mündet wo wir wieder rechts abbiegen und bis zum Erreichen einen Forstweg folgen. Wir biegen auf dem Forstweg rechts ab und Erreichen auf diesem ansteigenden Weg wieder den Ausgangspunkt.

Der Stadtwald: In Eupen gab es Ende des 19. Jahrhunderts zwei Kuhherden welche in den Wald getrieben wurden. Eine in Nispert und eine im Schilsweg. Die Forstverwaltung war davon nicht begeistert da sie oft Kulturen beschädigten. Sie machte deshalb Schwierigkeiten und wollte diese Weidegerechtsame aufheben.

Ehe es durch den für Eupen sehr rührigen Bürgermeister Mooren zu Verhandlungen mit dem Staat kam, zerfiel 1883 die Nisperter Herde weil der Hirte nicht mehr bezahlt werden konnte. Mooren sorgte von städtischer Seite für eine Erhaltung dieser Herde. Erst 1893 also zehn Jahre später erreichte Mooren sein Ziel.

Er trat die Weidegerechtsame ab, wofür Eupen dann den größten Teil seines Stadtwaldes erhielt. Bis 1705 gehörten die umliegenden Wälder der Bank Walhorn. Dann wurden sie unter den Gemeinden aufgeteilt und zwar Raeren, Eynatten, Kettenis, Walhorn.

Die Stadt Eupen hatte keinen eigenen Wald, da der angrenzende Wald zum Hertogenwald gehörte und folglich dem Herzog von Limbourg. 1815 kam er an die Niederlande und Preußen. Der schon eben erwähnte Bürgermeister Theodor Mooren erreichte wie schon erwähnt 1893 für die Aufgabe der Weidegerechtsameeinen Stadtwald von 146 Hektar und 1899 für die Aufgabe des Holzsammelrechts nochmals 124 Hektar Stadtwald in den Distrikten Langes und Clous. Nach der Fusion mit Kettenis kam dann noch der Ketteniser Wald (Katharinenbusch und Weserberg hinzu).

  • Beschildert
  • Winterfest
  • Hügelig
  • Asphaltiert
  • Waldweg
  • Schotter
  • Wandern
  • Laufen