Die Jagd kann als Ansitz- oder Treibjagd betrieben werden. Die Treibjagden erstrecken sich  während eines ganzen Tages auf ein ausgedehntes Gebiet, dessen Zugang aus diesem Anlass für Wanderer untersagt und durch eine spezielle Beschilderung markiert ist. Es ist äußerst wichtig diese Beschilderung zu befolgen, da der Aufenthalt an diesen Tagen im Wald sehr gefährlich sein kann. Die Treibjagden sind in Ostbelgien jedoch nicht sehr zahlreich und werden im Voraus angekündigt. Die Treibjagd ist begrenzt damit sie die touristische Nutzung des Waldes nicht allzu sehr  beeinträchtigt.

Die Vorgehensweise ist sehr einfach. Die Haupt-Jagdzeit erstreckt sich vom 21. September bis 31. Dezember (mit einigen zusätzlichen, kurzen Zeitabschnitten im Frühjahr und Sommer und wissend, dass das Wildschwein das ganze Jahr über gejagt werden darf).

Während dieser Zeit sind die Jäger zur Sicherheit der Gäste dazu verpflichtet, bei Treibjagden auf Reh- und Rotwild Verbotsschilder an den Waldeingängen anzubringen und die Daten spätestens eine Woche vor Beginn der Jagd, dem verantwortlichen Forstamt mitzuteilen. Treibjagden auf Wildschweine müssen aber manchmal am Tag selbst geplant werden, sind aber auch entsprechend beschildert.

Zur eigenen Sicherheit ist es absolut erforderlich, dass die Wanderer diese Sperrschilder berücksichtigen und im Falle von Treibjagd auf andere Waldgebiete ausweichen. Auch sollten nie die Waldwege und offiziell ausgeschilderten Wanderwege und -pfade verlassen werden.

Jagdzeit: Welche Gebiete sind gesperrt?
Seit dem 1. Oktober 2018 sind die Jagdzeiten in Ostbelgien auf dem Wanderroutenplaner NodeMapp einfach auffindbar.

largo
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